BRENDAN FRASER (D.J. Drake)

Als vielseitiger Darsteller zeigt Brendan Fraser besonderes Talent, wenn er die menschlichen, fröhlich-herzlichen Züge seiner Rollen herausarbeiten darf.

Aktuell war Fraser neben dem Oscar-Kandidaten Michael Caine in Phillip Noyces gefeiertem „The Quiet American" (Der stille Amerikaner) nach Graham Greenes Roman-Thriller von 1955 zu sehen. Fraser spielt darin einen idealistischen amerikanischen Entwicklungshelfer, der 1952 in Saigon in ein leidenschaftliches Liebesdreieck verwickelt wird.

Anfang 2001 tat sich Fraser wieder mit Regisseur Stephen Sommers zusammen - das Resultat: Universal Pictures' Blockbuster „The Mummy Returns" (Die Mumie kehrt zurück). Wie im Original „The Mummy" (Die Mumie, 1999) spielte Fraser den Fremdenlegionär Rick O'Connell als Partner von Rachel Weisz, John Hannah und Arnold Vosloo.

Im selben Jahr trat Fraser am Lyric Theatre an der Londoner Shaftesbury Avenue in dem West-End-Hit „Cat on a Hot Tin Roof" (Die Katze auf dem heißen Blechdach) von Tennessee Williams auf. Regie führte Tony-Preisträger Anthony Page. Fraser spielte den Brick neben Frances O'Connor als Maggie Pollitt und Ned Beatty als Big Daddy. Diese Inszenierung wird mit anderer Besetzung bald am Broadway zu sehen sein.

Stephen Sommers' sehr erfolgreiches Action/Horror-Abenteuer „Die Mumie" machte Fraser 1999 zum Superstar. Im selben Jahr erhielt Fraser für seine nachdenkliche und zurückhaltende Darstellung in Bill Condons Oscar-preisgekröntem „Gods and Monsters" (Gods and Monsters) viel Kritikerlob. Weitere Hauptrollen übernahmen Sir Ian McKellen und Lynn Redgrave. Die Handlung spielt in Hollywoods goldener Ära und erzählt von Leben und Tod des umstrittenen „Frankenstein"-Regisseurs James Whale.

1997 spielte sich Fraser mit dem Superhit „George of the Jungle" (George - Der aus dem Dschungel kam) in alte und junge Herzen rund um die Welt. Regie führte Sam Weisman, Frasers Partnerin war Leslie Mann. Der Film bezog sich auf die von Jay Ward kreierte, subversive Tarzan-Comic-Parodie aus den 60er-Jahren. Im selben Jahr gewann Fraser mit seinem Auftritt in Jim Robinsons Liebeskomödie „Still Breathing" (Verdammt, ich will Dich) den Darstellerpreis auf dem Seattle Film Festival.

Begeistertes Kritikerecho trug ihm seine Bühnendarstellung als nervöser Autor in John Patrick Shanleys „Four Dogs and a Bone" am Geffen Playhouse ein - seine Partner waren Martin Short, Parker Posey und Elizabeth Perkins, Regie führte Lawrence Kasdan.

Fraser wurde am 3. Dezember 1968 in Indianapolis/Indiana geboren, er wuchs in Europa und Kanada auf. Seit seinem dreizehnten Lebensjahr widmete er sich dem Schauspielstudium - wenn die Familie in London Urlaub machte, ging Brendan ins Theater. Die Highschool absolvierte er am Upper Canada College in Toronto, und den Bachelor of Fine Arts machte er im Fach Schauspiel am Actor's Conservatory, Cornish College of the Arts in Seattle.

Fraser lebt mit seiner Frau Afton und Sohn in Los Angeles.